Haushaltsbuch-Vorlage kostenlos: PDF zum Ausdrucken und Excel

Drei Seiten A4 zum Ausfüllen von Hand, eine Excel-Datei, die selbst rechnet, und die Methode der Verbraucherzentrale dazu. Und wenn du lieber fragst als addierst: Martia ist die KI, mit der du über dein Geld sprichst.

Kurzantwort

Stand: 15. Oktober 2026. Die Haushaltsbuch-Vorlage von Martia ist kostenlos: ein A4-PDF mit drei Seiten (Monatsübersicht, Ausgabenliste mit 30 Zeilen, Jahresübersicht) und eine Excel-Datei ohne Makros mit zwölf Monatsblättern. Trag am Monatsanfang Einnahmen und Fixkosten ein, notier jede Ausgabe mit Datum und Kategorie und zieh am Monatsende Bilanz. Jährliche Kosten teilst du durch zwölf. Mit verbundenem Konto nennt dir Martia im Chat die Summe pro Kategorie.

Haushaltsbuch-Vorlage kostenlos herunterladen: PDF und Excel

Diese Haushaltsbuch-Vorlage gibt es in zwei Formen. Das PDF druckst du aus und trägst alles mit dem Stift ein. Die Excel-Datei rechnet die Summen selbst, sobald du deine Buchungen einträgst. Beide sind kostenlos, und der Download startet direkt, ohne Anmeldung.

PDF · 68 KB

Haushaltsbuch-Vorlage zum Ausdrucken

Drei Seiten A4: Monatsübersicht, Ausgabenliste mit 30 Zeilen und Jahresübersicht.

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Excel (.xlsx) · 89 KB

Haushaltsbuch-Vorlage für Excel

Zwölf Monatsblätter mit Kategorie-Auswahl und Summen nach Kategorie, dazu Jahresübersicht und Einnahmen-Ausgaben-Tabelle. Ohne Makros.

Kostenlos herunterladen

Die vier kostenlosen Vorlagen von Martia, Stand 15. Oktober 2026.

DateiFormatUmfangWofür
Haushaltsbuch zum AusdruckenPDF, 68 KB3 Seiten A4Monat, Ausgabenliste und Jahr von Hand ausfüllen
Haushaltsbuch für ExcelExcel (.xlsx), 89 KB17 Blätter, ohne MakrosBuchungen eintragen, Summen rechnet die Datei
Haushaltsplan zum AusdruckenPDF, 70 KB2 Seiten A4den Monat im Voraus planen, mit Seite für Familien
Haushaltsplan für ExcelExcel (.xlsx), 18 KB4 Blätter, ohne Makrosgeplant gegen tatsächlich, Vergleich mit 50-30-20

Jede gedruckte Seite trägt die Fußzeile „martiafinanzen.de — kostenlose Vorlage“. Preise, Funktionsversprechen oder App-Namen stehen in keiner Datei. Arbeitest du lieber in Excel, zeigt dir die Seite Haushaltsbuch Excel-Vorlage, wie du die Datei Schritt für Schritt ausfüllst.

Das Wichtigste

  • Zum Ausdrucken: drei Seiten A4 mit „Mein Monat“, der „Ausgabenliste“ mit 30 Zeilen und „Mein Jahr“ mit Sparquote.
  • Für Excel: zwölf Monatsblätter mit je 100 Zeilen, Kategorie-Auswahl, Summen nach Kategorie und Jahresübersicht. Ohne Makros.
  • Die Methode: Die Verbraucherzentrale rät, Ausgaben einmal pro Woche einzutragen und einmal im Monat Bilanz zu ziehen.
  • Jährliche Kosten: durch zwölf teilen, vierteljährliche durch drei, und das Geld jeden Monat zurücklegen.
  • Vergleichswerte: 2023 gaben Haushalte in Deutschland im Schnitt 3.032 € im Monat für Konsum aus, 37,5 % davon für Wohnen und Energie (Destatis, EVS 2023).

Was steht in der Vorlage zum Ausdrucken?

Das PDF hat drei A4-Seiten im Hochformat. Seite 1 und 2 druckst du für jeden Monat neu aus, Seite 3 brauchst du einmal im Jahr.

Seite 1: „Mein Monat“

Oben trägst du Monat und Jahr ein. Gleich darunter steht die Anleitung: „Trag am Monatsanfang Einnahmen und Fixkosten ein. Die variablen Ausgaben summierst du am Monatsende aus der Ausgabenliste (Seite 2).“ Dann folgen drei Blöcke mit je einer Summenzeile:

  • Einnahmen: Gehalt, Selbstständigkeit, Kapitalerträge, Sonstige Einnahmen und eine freie Zeile.
  • Fixkosten: Miete & Kredit, Nebenkosten & Energie, Versicherungen, Kredite & Finanzierung, Abos, Bankgebühren, Steuern und eine freie Zeile.
  • Variable Ausgaben: Lebensmittel, Restaurants & Essen, Drogerie & Pflege, Haushalt & Reparaturen, Verkehr & Mobilität, Tanken, Gesundheit, Kleidung, Kinder, Unterhaltung, Geschenke & Spenden, Sonstiges und zwei freie Zeilen.

In der Zeile „Abrechnung“ rechnest du: Einnahmen minus Fixkosten minus variable Ausgaben ergibt den Saldo. Dazu kommen Linien für Notizen.

Seite 2: „Ausgabenliste“

Hier notierst du jede einzelne Ausgabe in den Spalten Datum, Wofür, Kategorie und Betrag. Die Seite hat 30 Zeilen und unten die Zeile „Summe dieser Seite“. Kaufst du oft ein, druck Seite 2 mehrmals pro Monat aus.

Seite 3: „Mein Jahr“

Die Jahresübersicht hat eine Zeile pro Monat von Januar bis Dezember mit Einnahmen, Fixkosten, variablen Ausgaben und Saldo, darunter die „Summe Jahr“. Im Kasten „Sparquote“ teilst du den Saldo des Jahres durch die Einnahmen des Jahres und nimmst das Ergebnis mal 100. Dazu kommen die vier Schritte „So nutzt du die Vorlage“ und Linien für deine „Ziele für dieses Jahr“.

Die Excel-Version

Die Excel-Datei ist ein Haushaltsbuch für ein ganzes Jahr: 17 Blätter, ohne Makros und ohne Verknüpfungen zu anderen Dateien.

  • Januar bis Dezember: je ein Blatt mit 100 Zeilen für Datum, Beschreibung, Kategorie, Einnahme und Ausgabe. Die Kategorie wählst du aus einer Liste. Oben rechts stehen Einnahmen, Ausgaben und Saldo des Monats. Neben der Tabelle steht die Summe jeder Kategorie, dazu „davon Fixkosten“, „davon variable Ausgaben“ und was noch ohne Kategorie ist.
  • Kategorien: 29 vorbereitete Kategorien und acht freie Zeilen für eigene. Jede Kategorie hat eine Art: Einnahme, Fixkosten oder Variabel.
  • Jahresübersicht: rechnet jede Kategorie über alle zwölf Monate zusammen und zeigt Saldo und Sparquote pro Monat und fürs Jahr. Hier tippst du nichts ein.
  • Einnahmen-Ausgaben: eine Zeile pro Monat mit Saldo, „Saldo seit Januar“ und Sparquote. Das ist eine private Übersicht, keine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) für Selbstständige.
  • Anleitung und Beispiel: neun Schritte zum Start und ein ausgefüllter Beispielmonat mit erfundenen Beträgen, der nicht in die Jahresübersicht zählt.

Wie führe ich ein Haushaltsbuch als Anfänger richtig?

Die Verbraucherzentrale beschreibt das Haushaltsbuch in fünf Schritten. Bevor du anfängst, legst du dir Kontoauszüge, Verdienstbescheinigungen, Versicherungsunterlagen und andere Verträge bereit. So passen die Schritte zur Vorlage:

  1. Regelmäßige Einnahmen eintragen. Nur was wirklich immer kommt, etwa Lohn, Kindergeld oder Arbeitslosengeld. Geldgeschenke zum Geburtstag und Weihnachtsgeld gehören nicht hinein. In der Vorlage ist das der Block „Einnahmen“ auf Seite 1.
  2. Fixkosten eintragen. Das sind regelmäßige Ausgaben, die du kurzfristig nicht ändern kannst: Miete, Energie, Telefon, Mitgliedsbeiträge. Was nur ein- oder zweimal im Jahr fällig wird, etwa Versicherungen oder die Kfz-Steuer, rechnest du auf den Monat um und legst den Betrag als Rücklage zur Seite. Die Schritte 1 und 2 machst du nur einmal und übernimmst die Beträge in den Folgemonaten, solange sich nichts ändert.
  3. Geld zum Leben ausrechnen. Einnahmen minus Fixkosten ergibt das Budget für die variablen Ausgaben. Teilst du es durch vier, weißt du, wie viel du pro Woche ausgeben kannst, ohne ins Minus zu rutschen.
  4. Variable Ausgaben notieren. Jede Ausgabe kommt mit Datum, Zweck und Kategorie in die Ausgabenliste auf Seite 2. Sammle Kassenbons, schreib kleine Beträge ohne Beleg auf einen Zettel und vergiss die Kartenzahlungen nicht, die erst später vom Konto abgehen. Die Verbraucherzentrale rät, Belege in einer Box zu sammeln und einmal pro Woche einzutragen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz schlägt vor, die Tagesausgaben jeden Abend zu übertragen.
  5. Einmal im Monat Bilanz ziehen. Am Monatsende überträgst du die Summe jeder Kategorie auf Seite 1 und rechnest den Saldo aus. Im Beispiel der Verbraucherzentrale bleiben von 1.875 € verfügbarem Budget nach 1.720 € variablen Ausgaben 155 € für Rücklagen. Den Saldo trägst du in „Mein Jahr“ auf Seite 3 ein.

Ein Haushaltsbuch bringt dir nicht unbedingt mehr Geld, schreibt die Verbraucherzentrale. Es zeigt aber, wohin das Geld verschwindet, und genau dort kannst du gegensteuern. Wird das Geld schon zur Monatsmitte knapp, hilft Wo bleibt mein Geld?.

Frag Martia, wie viel du letzten Monat für Lebensmittel ausgegeben hast

Stell die Frage einfach auf Deutsch. Martia antwortet aus deinen echten Umsätzen, und die Zahl passt direkt in die Zeile „Lebensmittel“ deiner Vorlage.

Sprich mit Martia

Welche Kategorien gehören in ein Haushaltsbuch?

Ein Haushaltsbuch braucht drei Blöcke: Einnahmen, Fixkosten und variable Ausgaben. Die Vorlage nutzt dafür dieselben deutschen Bezeichnungen, nach denen Martia deine Umsätze sortiert.

Kategorien der Haushaltsbuch-Vorlage. Die Beispiele sind Orientierung, keine feste Regel.

BlockKategorien in der VorlageBeispiele
EinnahmenGehalt, Selbstständigkeit, Kapitalerträge, Sonstige EinnahmenLohn, Honorare, Zinsen, Kindergeld
FixkostenMiete & Kredit, Nebenkosten & Energie, Versicherungen, Kredite & Finanzierung, Abos, Bankgebühren, SteuernMiete, Strom, Haftpflicht, Kreditrate, Streaming, Kontoführung, Kfz-Steuer
Variable Ausgaben (PDF und Excel)Lebensmittel, Restaurants & Essen, Drogerie & Pflege, Haushalt & Reparaturen, Verkehr & Mobilität, Tanken, Gesundheit, Kleidung, Kinder, Unterhaltung, Geschenke & Spenden, SonstigesSupermarkt, Kantine, Duschgel, Glühbirnen, Busticket, Apotheke, Kino
Zusätzlich in der Excel-ListeHaustiere, Bildung, Reisen, Geschäftlich, Familienüberweisung, Überweisung an PersonenTierfutter, Kursgebühr, Urlaub, Geld an Familie oder Freunde

Die Verbraucherzentrale nennt als Beispiele Kategorien wie „Essen und Trinken“ oder „Kleidung“. Halte die Liste kurz: Lieber zwölf Kategorien, die du jede Woche sicher zuordnest, als dreißig, bei denen du grübelst. Was dir fehlt, schreibst du in die freien Zeilen. Im PDF gibt es je eine bei Einnahmen und Fixkosten und zwei bei den variablen Ausgaben, in der Excel-Datei acht.

Wie eine App Umsätze von selbst in solche Kategorien einordnet, erklärt Digitales Haushaltsbuch: Ausgaben automatisch sortiert.

Wie viel geben Haushalte in Deutschland pro Kategorie aus?

Damit du ein Gefühl für die Größenordnung bekommst: Laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023 gab ein Haushalt in Deutschland im Schnitt 3.032 € im Monat für Konsum aus, ein Einpersonenhaushalt 1.918 €. Die Tabelle ordnet die Bereiche des Statistischen Bundesamts ungefähr den Zeilen der Vorlage zu.

Konsumausgaben pro Haushalt und Monat, EVS 2023, Destatis, Stand 9. Dezember 2025. Durchschnittswerte, keine Zielwerte. Zuordnung zur Vorlage: ungefähr.

Bereich laut DestatisZeile in der VorlageAlle HaushalteEinpersonenhaushalte
Wohnen, Energie, WohnungsinstandhaltungMiete & Kredit (ohne Kreditrate), Nebenkosten & Energie1.137 € (37,5 %)817 €
Nahrungsmittel, Getränke und TabakwarenLebensmittel436 € (14,4 %)254 €
VerkehrVerkehr & Mobilität, Tanken361 € (11,9 %)195 €
Freizeit, Sport und KulturUnterhaltung260 € (8,6 %)149 €
Gastronomie- und BeherbergungsdienstleistungenRestaurants & Essen (Hotels eher unter Reisen)206 € (6,8 %)113 €
Information und Kommunikationteilweise Abos142 € (4,7 %)108 €
Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenständeHaushalt & Reparaturen137 € (4,5 %)77 €
Bekleidung und SchuheKleidung111 € (3,7 %)60 €
GesundheitGesundheit98 € (3,2 %)61 €
BildungsdienstleistungenBildung (nur Excel)26 € (0,9 %)9 €
andere Waren und Dienstleistungenkeine feste Zuordnung110 € (3,6 %)69 €
Konsumausgaben insgesamt–3.032 € (100 %)1.918 €

Worauf du beim Lesen achten solltest:

  • Das sind Durchschnittswerte aus dem Jahr 2023, keine Zielwerte. Dein Haushalt kann aus guten Gründen ganz anders aussehen.
  • Versicherungen, Tilgung und Zinsen von Krediten und das Sparen zählen nicht zu den Konsumausgaben. Für diese Zeilen der Vorlage und für Steuern und Bankgebühren gibt es hier keine Vergleichszeile.
  • „Wohnen“ enthält die Miete mit Betriebskosten, Energie und kleinere Instandhaltungen. Wer im Eigentum oder mietfrei wohnt, bekommt eine fiktive Miete angerechnet. Bei Einpersonenhaushalten macht Wohnen 42,6 % der Konsumausgaben aus.
  • Lebensmittel schließen Getränke und Tabakwaren ein. Information und Kommunikation umfasst Festnetz, Mobilfunk und Internet, Geräte wie Smartphones und Computer, Software sowie Fernseh-, Rundfunk- und Streaming-Gebühren. Verkehr enthält auch Kauf und Leasing von Fahrzeugen. Gastronomie schließt Übernachtungen ein.
  • Die Zeilen ergeben wegen Rundung und kleiner, hier nicht aufgeführter Posten nicht genau die Summe.

Wie sich die Kosten nach Haushaltsgröße unterscheiden, zeigt Lebenshaltungskosten in Deutschland.

Gibt es eine Tabelle für monatliche Fixkosten?

Ja. Im PDF ist es der Block „Fixkosten“ auf Seite 1. In der Excel-Datei zeigt jedes Monatsblatt die Zeile „davon Fixkosten“, und die Jahresübersicht rechnet sie für alle zwölf Monate zusammen.

Willst du deine Fixkosten vorher planen statt hinterher zählen, nimm die Haushaltsplan-Vorlage. Sie stellt für Einnahmen, Fixkosten, variable Ausgaben und Sparen gegenüber, was du geplant hast und was tatsächlich passiert ist, mit der Differenz daneben. Unten steht, was frei verfügbar bleibt: Einnahmen minus Fixkosten minus variable Ausgaben minus Sparen.

PDF · 70 KB

Haushaltsplan-Vorlage zum Ausdrucken

Zwei Seiten A4: Haushaltsplan mit Summen und frei verfügbarem Betrag, dazu Posten für Familien und ein 50-30-20-Check.

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Excel (.xlsx) · 18 KB

Haushaltsplan-Vorlage für Excel

Geplant und tatsächlich für Einnahmen, Fixkosten, variable Ausgaben und Sparen, ein Blatt für Familien und der Vergleich mit der 50-30-20-Regel.

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Das PDF hat zwei Seiten: den Haushaltsplan und eine Seite „Familie“ mit Familienleistungen, Kosten für Kinder und einem 50-30-20-Check. Die Excel-Datei hat ein Blatt „Familie“ im selben Aufbau, in dem alle Beträge leer sind, und ein Blatt „50-30-20“, das deinen Plan mit der Regel vergleicht. Liegt eine Ausgabe über dem geplanten Betrag, wird sie im Excel-Plan rot. Wie du den Plan aufstellst, zeigt Haushaltsplan-Vorlage: in 5 Schritten zum Plan.

Jährliche und vierteljährliche Kosten umrechnen

Fixkosten, die nicht monatlich abgehen, rechnest du auf den Monat um: Jahresbeträge teilst du durch zwölf, Quartalsbeträge durch drei. Diesen Betrag trägst du jeden Monat ein und legst ihn zurück. So hast du ein Polster, wenn die Abbuchung kommt.

Ein Beispiel ist der Rundfunkbeitrag. Er beträgt 18,36 € pro Monat je Wohnung. Vierteljährlich gezahlt sind das 55,08 € pro Quartal, halbjährlich 110,16 €, jährlich 220,32 €. In die Vorlage gehören jeden Monat 18,36 €, egal wie oft abgebucht wird. Mehr dazu in Fixkosten im Haushalt und in der 50-30-20-Regel.

Papier, Excel oder App: Was passt zu dir?

Alle drei Wege führen zum selben Ziel. Sie unterscheiden sich darin, wer die Arbeit macht.

WegWas du machstStärkeSchwäche
Papier (PDF)jede Ausgabe von Hand notieren und addierenDu siehst jeden Euro, Bargeld trägst du einfach mit einRechnen und Übertragen bleiben bei dir
Exceljede Buchung eintippenSummen, Saldo und Sparquote rechnet die DateiDas Eintragen bleibt Handarbeit
App mit Kontoanbindungdas Girokonto nur lesend verbindenKartenzahlungen, Lastschriften und Daueraufträge kommen von selbstBargeld erscheint nur als Abhebung

Wie mühsam das Aufschreiben ist, weiß das Statistische Bundesamt (Destatis) aus eigener Erfahrung. Für die EVS geben private Haushalte seit 1962/63 alle fünf Jahre freiwillig Auskunft über ihre Ausgaben. Befragt werden etwa 0,2 % aller privaten Haushalte. 2018 trugen sie ihre täglichen Ausgaben drei Monate lang nach Kategorien in das damalige „Haushaltsbuch“ ein. So nennt Destatis es selbst. 2023 schrieb jede Person ab 16 Jahren ihre täglichen Ausgaben drei Monate lang einzeln auf. Erstmals ging das komplett per App oder Web-App, und rund 77 % der teilnehmenden Haushalte nutzten diese Möglichkeit. Papier blieb möglich.

Die Schwachstelle benennt Destatis selbst: Für Haushalte ohne EVS-Erfahrung dürfte die Erhebung besonders belastend sein, und darunter kann vor allem die Vollständigkeit der notierten Ausgaben leiden. Das ist auch das größte Risiko deines Haushaltsbuchs: nicht das Rechnen, sondern die vergessene Kartenzahlung.

Ob Excel oder App besser zu dir passt, vergleicht Haushaltsbuch: App oder Excel?. Einen Überblick über Apps gibt Haushaltsbuch-App: die besten Apps im Vergleich 2026. Willst du keine Bank verbinden, lies Haushaltsbuch-App ohne Kontoanbindung. Wie du auf Dauer dranbleibst, steht in Haushaltsbuch führen: So behältst du den Überblick.

Welches kostenlose Haushaltsbuch ist das beste?

Neben dieser Vorlage gibt es Haushaltsbücher zum Ausdrucken von der Verbraucherzentrale und von der Sparkassen-Finanzgruppe. Eine Rangliste gibt es hier nicht, nur die Fakten, gelesen am 15. Oktober 2026:

VorlageFormatUmfangStandBesonderheit
Martia, „Haushaltsbuch-Vorlage“ (diese Seite)PDF A4, dazu Excel3 Seiten, Excel mit 17 BlätternOktober 2026kurze Monatsübersicht, Ausgabenliste, Jahresübersicht; Kategorien wie in Martia
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, „Mein Haushaltsbuch“PDF A444 Seiten10/2024Tabelle für feste Einnahmen und Ausgaben, Monatskalender mit Tageszeilen, Felder für Zählerstände, Adressen aus Rheinland-Pfalz
Beratungsdienst Geld und Haushalt (Sparkassen-Finanzgruppe), „Mein Haushaltsbuch“PDF oder gedruckte Broschüre, DIN A542 Seiten–Broschüre und Versand kostenlos, höchstens 5 Stück; dazu „Das einfache Haushaltsbuch“ und die PDFs „Meine festen Ausgaben“ und „Meine veränderlichen Ausgaben“
Verbraucherzentrale, „Das Haushaltsbuch“gedrucktes Buch––kostet 12 €, also nicht kostenlos

Das beste Haushaltsbuch ist das, das du wirklich jede Woche ausfüllst. Wer wenig Aufwand will, nimmt eine kurze Vorlage mit Monatsübersicht und Ausgabenliste. Wer jeden Tag einzeln sehen will, greift zu einem Monatskalender mit Tageszeilen wie bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Bist du Kundin oder Kunde einer Sparkasse, lies auch Sparkasse Haushaltsbuch: Finanzplaner, Kosten, Grenzen.

Haushaltsbuch ohne Abtippen: Frag Martia nach deinen Summen

Die mühsamste Arbeit am Haushaltsbuch ist das Zusammensuchen. Martia ist die KI, mit der du über dein Geld sprichst. Du verbindest dein Girokonto nur lesend über Open Banking. Martia nutzt dafür Enable Banking und erreicht über 2.500 Banken in Europa. Danach fragst du auf Deutsch, zum Beispiel:

  • „Wie viel habe ich im September für Lebensmittel ausgegeben?“
  • „Was waren meine Fixkosten im letzten Monat?“
  • „Welche Abbuchungen kommen nur einmal im Jahr?“

Die Antwort kommt aus deinen echten Umsätzen, und du schreibst sie in die passende Zeile des PDFs oder der Excel-Datei. Die Vorlage nutzt dieselben Kategorienamen wie Martia, und du schreibst nur noch Summen ab statt jeder einzelnen Buchung.

Was Martia nicht macht

  • Martia füllt die Vorlage nicht aus und liest sie nicht ein. Es gibt keinen CSV-Export und keine manuelle Eingabe von Buchungen.
  • Bargeld siehst du nur als Abhebung. Was du bar bezahlst, notierst du deshalb weiter auf Papier.
  • Es gibt keine Limits und keine Warnungen pro Kategorie. Deine Grenzen setzt du selbst, Martia rechnet und antwortet im Chat.
  • Regelmäßige monatliche Abbuchungen zeigt Martia von selbst. Jahresabos und kleine Zusatzbuchungen findest du, indem du im Chat fragst. Kündigen musst du selbst, Martia kündigt nichts.

Dazu kommt einmal pro Woche eine E-Mail mit Beobachtungen. Paare können ihre Finanzen miteinander teilen, mehr dazu unter Haushaltsbuch-App für Paare. Martia läuft im Browser. Apps im App Store oder bei Google Play gibt es noch nicht. Der Preis: 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr.

Frag Martia, was in jede Zeile deines Haushaltsbuchs gehört

Eine Frage pro Kategorie, die Antwort aus deinen Buchungen. Den Stift für die Vorlage brauchst du trotzdem, nur das Suchen fällt weg.

Sprich mit Martia

Häufige Fragen

Wo bekomme ich eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage als PDF?

Zum Beispiel auf dieser Seite. Die Vorlage zum Ausdrucken hat drei A4-Seiten: „Mein Monat“ mit Einnahmen, Fixkosten und zwölf variablen Kategorien, die „Ausgabenliste“ mit 30 Zeilen und „Mein Jahr“ mit Jahresübersicht und Sparquote. Sie ist kostenlos, und es gibt sie auch als Excel-Datei, die die Summen selbst rechnet. Zwei weitere kostenlose Haushaltsbücher gibt es als PDF. „Mein Haushaltsbuch“ der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist ein A4-PDF mit 44 Seiten und einem Monatskalender für jeden Monat, Stand 10/2024. „Mein Haushaltsbuch“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe hat 42 Seiten im Format DIN A5 und ist als PDF oder als kostenlos verschickte Broschüre erhältlich.

Welche Kategorien gehören in ein Haushaltsbuch?

Ein Haushaltsbuch braucht drei Blöcke. Einnahmen: Gehalt, Selbstständigkeit, Kapitalerträge und Sonstige Einnahmen. Fixkosten: Miete & Kredit, Nebenkosten & Energie, Versicherungen, Kredite & Finanzierung, Abos, Bankgebühren und Steuern. Variable Ausgaben: Lebensmittel, Restaurants & Essen, Drogerie & Pflege, Haushalt & Reparaturen, Verkehr & Mobilität, Tanken, Gesundheit, Kleidung, Kinder, Unterhaltung, Geschenke & Spenden und Sonstiges. So ist die Vorlage auf dieser Seite aufgebaut. Die Verbraucherzentrale nennt als Beispiele Kategorien wie „Essen und Trinken“ oder „Kleidung“. Halte die Liste überschaubar, damit du jede Ausgabe schnell zuordnen kannst, und ergänze eigene Kategorien in den freien Zeilen, etwa für Haustiere oder Reisen.

Wie führe ich ein Haushaltsbuch als Anfänger richtig?

Die Verbraucherzentrale beschreibt fünf Schritte. Leg zuerst Kontoauszüge, Verdienstbescheinigungen und Versicherungsunterlagen bereit. Dann trägst du die regelmäßigen Einnahmen ein, ohne Geldgeschenke oder Weihnachtsgeld. Danach kommen die Fixkosten. Was nur ein- oder zweimal im Jahr fällig wird, rechnest du auf den Monat um. Einnahmen minus Fixkosten ergibt das Geld für die variablen Ausgaben, und geteilt durch vier hast du dein Wochenbudget. Jede variable Ausgabe notierst du mit Kategorie: Kassenbons sammeln, Kartenzahlungen mitzählen und alles einmal pro Woche eintragen. Einmal im Monat ziehst du Bilanz. Im Beispiel der Verbraucherzentrale bleiben von 1.875 € Budget nach 1.720 € variablen Ausgaben 155 € für Rücklagen.

Wie trage ich jährliche Kosten wie Versicherungen oder den Rundfunkbeitrag ein?

Rechne sie auf einen Monat um: Jahresbeträge teilst du durch zwölf, Quartalsbeträge durch drei. Den Monatsbetrag trägst du jeden Monat unter Fixkosten ein und legst das Geld zurück. So hast du ein Polster, wenn die Abbuchung kommt, und der Monat mit der Versicherungsrechnung reißt kein Loch. Ein Beispiel ist der Rundfunkbeitrag: Er beträgt 18,36 € pro Monat je Wohnung. Wer vierteljährlich zahlt, sieht 55,08 € auf dem Kontoauszug. In dein Haushaltsbuch gehören trotzdem jeden Monat 18,36 €. So raten es die Verbraucherzentrale und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in ihren Anleitungen.

Wie lange sollte ich ein Haushaltsbuch führen?

Eine feste Dauer nennen die Verbraucherzentralen nicht. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz schreibt: Führst du das Haushaltsbuch einen Monat lang konsequent, siehst du schon eine erste Bilanz. Die Verbraucherzentrale rät, danach jeden Monat Bilanz zu ziehen. Zum Vergleich: Für die amtliche Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 schrieb jede Person ab 16 Jahren ihre täglichen Ausgaben drei Monate lang auf. Bedenke: Kosten, die nur einmal im Jahr anfallen, siehst du in den meisten Monaten gar nicht. Rechne sie deshalb von Anfang an auf den Monat um, dann fehlen sie auch in den ersten Wochen nicht.

Kann Martia meine Haushaltsbuch-Vorlage automatisch ausfüllen?

Nein. Die Dateien lesen keine Bankdaten ein, und Martia hat weder einen CSV-Export noch eine manuelle Eingabe von Buchungen. Was funktioniert: Du verbindest dein Girokonto nur lesend über Open Banking und fragst Martia im Chat nach der Summe pro Kategorie, etwa „Wie viel habe ich im September für Lebensmittel ausgegeben?“. Die Antwort schreibst du in das PDF oder die Excel-Datei. Martia nutzt dieselben deutschen Kategorienamen wie die Vorlage. Bargeld erscheint nur als Abhebung, Barkäufe notierst du also weiter auf Papier. Martia läuft im Browser und kostet 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen Haushaltsbuch und Haushaltsplan?

Ein Haushaltsbuch hält fest, was wirklich passiert ist, Buchung für Buchung. Ein Haushaltsplan legt Beträge im Voraus fest und vergleicht am Monatsende: geplant, tatsächlich, Differenz. Am Ende steht, was frei verfügbar bleibt, also Einnahmen minus Fixkosten minus variable Ausgaben minus Sparen. Beides ergänzt sich: Der Plan sagt, wie viel du ausgeben willst, das Buch zeigt, ob es geklappt hat. Die Haushaltsplan-Vorlage auf dieser Seite gibt es als PDF mit zwei A4-Seiten und als Excel-Datei mit einem Blatt für Familien und einem Vergleich mit der 50-30-20-Regel.

Quellen

Zuletzt geprüft: 15. Oktober 2026.

  • Verbraucherzentrale: „Haushaltsbuch führen: Überblick über Ihre Finanzen“, Stand 6. August 2026, gelesen 15.10.2026 (dort auch der Hinweis auf das Buch „Das Haushaltsbuch“ für 12 €), verbraucherzentrale.de
  • Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V.: „Mein Haushaltsbuch“ (PDF, 44 Seiten), Stand 10/2024, gelesen 15.10.2026, verbraucherzentrale-rlp.de
  • Beratungsdienst Geld und Haushalt: „Mein Haushaltsbuch“, gelesen 15.10.2026, geldundhaushalt.de
  • Statistisches Bundesamt (Destatis): „Struktur der Konsumausgaben privater Haushalte nach der Haushaltsgröße 2023“ (EVS), Stand 9. Dezember 2025, gelesen 15.10.2026, destatis.de
  • Destatis: „Neugestaltung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023“, gelesen 15.10.2026, destatis.de
  • Destatis: Pressemitteilung Nr. 438 vom 9. Dezember 2025 zu den Konsumausgaben privater Haushalte 2023 (was zu Wohnen, Lebensmitteln sowie Information und Kommunikation zählt), gelesen 12.10.2026, destatis.de
  • Destatis: Pressemitteilung Nr. 290 vom 17. August 2026 (welche Ausgaben nicht zu den Konsumausgaben zählen), gelesen 12.10.2026, destatis.de
  • Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V.: „Checkliste Fixkosten“ (PDF), gelesen 12.10.2026, verbraucherzentrale-rlp.de
  • ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice: „Informationen zur Zahlung“, gelesen 12.10.2026, rundfunkbeitrag.de

Weiterlesen

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