Kurzantwort
Stand: 14. Oktober 2026. Das Sparkasse Haushaltsbuch gibt es digital und auf Papier. Digital heißt es Finanzplaner: Er läuft im Online-Banking und in der App Sparkasse, sortiert deine Umsätze automatisch in Kategorien und zeigt Fixkosten, Budgets und eine Prognose bis Monatsende. Die Nutzung ist kostenlos, nur Kündigen oder Wechseln über Aboalarm und Verivox kostet eine Gebühr. Bis Ende 2026 soll er allen Online-Banking-Kunden zur Verfügung stehen. Das Papier-Haushaltsbuch bestellst du gratis bei Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen.
Wer nach dem Sparkasse Haushaltsbuch sucht, meint eins von vier Dingen: den Finanzplaner im Online-Banking, das Offlinekonto in der App, das Heft von Geld und Haushalt oder die App Finanzchecker. Hier steht, was jedes davon kann und kostet, wo der Finanzplaner aufhört und wann ein Chat über deine Umsätze die bessere Ergänzung ist. Alle Angaben stammen von Seiten der Sparkassen, ihres IT-Dienstleisters und ihres Beratungsdienstes sowie aus den App-Store-Texten, gelesen am 14. Oktober 2026.
Das Wichtigste
- Kostenlos: Der Finanzplaner gehört zum Online-Banking. Geld kostet nur Kündigen oder Wechseln über Aboalarm und Verivox.
- Automatisch: Kategorien, Fixkosten, Budgets und eine Prognose bis Monatsende, auch für Konten anderer Banken mit Zulassung in Deutschland.
- Noch nicht überall: Bis Ende 2026 soll der Finanzplaner allen Online-Banking-Kunden zur Verfügung stehen.
- Papier gratis: „Mein Haushaltsbuch“ (DIN A5, 42 Seiten) von Geld und Haushalt, bis zu 5 Stück, auch als PDF.
- Eigene Fragen: Der Finanzplaner liefert vorgegebene Auswertungen. Martia beantwortet deine Fragen im Chat, für 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr.
Was ist das Sparkasse Haushaltsbuch?
Das Sparkasse Haushaltsbuch ist kein einzelnes Produkt. Vier Angebote rund um die Sparkassen tragen den Namen oder werden so gesucht:
| Form | Wo | Kontoanbindung | Preis |
|---|---|---|---|
| Finanzplaner | Online-Banking und App Sparkasse | ja, auch Konten anderer Banken (Multibanking) | kostenlos |
| Haushaltsbuch (Offlinekonto) | App Sparkasse | laut App-Store-Text ein Offlinekonto | App kostenlos |
| „Mein Haushaltsbuch“ | Papier oder PDF von Geld und Haushalt | nein | kostenlos, Versand inklusive |
| Finanzchecker | App für Android und iPhone | nein, keine Kontoschnittstelle | kostenlos |
Der Finanzplaner ist das, was die Sparkasse selbst „digitales Haushaltsbuch“ nennt. Er steckt im Online-Banking, du nutzt ihn am PC, auf dem Tablet oder in der App Sparkasse. Die Berliner Sparkasse fasst den Unterschied zum Heft so zusammen: „Anders als ein klassisches Haushaltsbuch ist er automatisch mit Ihrem Konto verbunden.“
Zum Offlinekonto der App haben wir außer dem einen Satz im App-Store-Text nichts gefunden, deshalb beschreiben wir es hier nicht weiter. Das Heft „Mein Haushaltsbuch“ kommt von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen, die App Finanzchecker vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband.
Was kostet der Finanzplaner der Sparkasse?
Stand: 14. Oktober 2026. Der Finanzplaner selbst kostet nichts. Auf sparkasse.de heißt es, er gehöre „zum Basisangebot Ihres Online-Bankings“ und sei „somit ein kostenloser Service Ihrer Sparkasse“. Geld kostet erst, was darüber hinausgeht:
| Was | Kosten |
|---|---|
| Finanzplaner nutzen | kostenlos |
| Vertrag kündigen („Jetzt kündigen“, über Aboalarm) | Gebühr, Betrag nicht auf sparkasse.de genannt |
| Anbieter wechseln („Vertrag wechseln“, über Verivox) | Gebühr, Betrag nicht auf sparkasse.de genannt |
| Multibanking (Konten anderer Banken) | kein Entgelt der Sparkasse; Entgelte der anderen Bank zahlst du selbst |
| Einzelne Funktionen der App Sparkasse | können bei deiner Sparkasse Kosten verursachen |
Die Angaben zum Multibanking stammen aus den Nutzungsbedingungen der Sparkasse Aachen (Stand August 2023), der Hinweis zu den App-Kosten aus dem App-Store-Text. Voraussetzung für den Finanzplaner ist ein Zugang zum Online-Banking.
Wie funktioniert der Sparkasse Finanzplaner?
Nach der Aktivierung wertet der Finanzplaner Einnahmen und Ausgaben automatisch aus. Das sind die Funktionen laut sparkasse.de und Berliner Sparkasse:
- Dashboard: Einnahmen und Ausgaben der letzten 3 Monate aus allen Konten, die du hinzugefügt hast, dazu deine Fixkosten im Vergleich mit den Vormonaten.
- Prognose: wie sich dein Kontostand bis zum Monatsende entwickelt, auf Grundlage bisheriger Daten. Bei der Berliner Sparkasse wählst du den Prognosezeitraum selbst.
- Kategorien: Umsätze landen automatisch in Kategorien wie „Lebensmittel und Drogerie“, „Wohnen und Garten“ oder „Mobilität“. Passt eine Zuordnung nicht, sortierst du sie in der Umsatzliste über „Kategorie und Schlagwörter bearbeiten“ um.
- Schlagwörter: eigene Stichworte wie „Möbel“ oder „Haustiere“ für persönliche Auswertungen.
- Budgets: Du legst Budgets je Kategorie an, und der Finanzplaner zeigt, wie viel du in der Kategorie schon ausgegeben hast.
- Fixkosten-Übersicht: erkennt Verträge, die dein Konto immer wieder belasten, etwa Streaming, Internet oder Hausratversicherung, und zeigt, ob du einen Dienst doppelt beziehst. Bei der Berliner Sparkasse siehst du auch, wie hoch deine Ausgaben in den nächsten zwölf Monaten ausfallen.
- Notizen und Dokumente: Wichtige Umsätze ergänzt du mit Notizen und Dokumenten.
- Rückblick: Wer den Finanzplaner nutzt, bekommt zum Beispiel bei der Berliner Sparkasse jedes Vierteljahr einen „Rückblick“ in der App Sparkasse: Dort siehst du, wofür du dein Geld ausgegeben hast.
Getrennt davon gibt es den Kontowecker der App Sparkasse: Der Kontostandswecker meldet dir täglich, was los ist, der Gehaltswecker sagt Bescheid, wenn Lohn eingeht, und der Limitwecker, wenn dein Kontostand eine Grenze über- oder unterschreitet. Ob ein überzogenes Budget im Finanzplaner einen Wecker auslöst, beschreiben die Seiten nicht. Wie automatische Kategorien allgemein arbeiten, erklärt Digitales Haushaltsbuch: Ausgaben automatisch sortiert.
Wie aktiviere ich den Finanzplaner der Sparkasse?
Stand: 14. Oktober 2026, in 3 Schritten nach der Anleitung auf sparkasse.de:
- Online-Banking einrichten, falls du es noch nicht nutzt. Ohne Zugang lässt du dich zuerst bei deiner Sparkasse freischalten.
- Mit deinen Zugangsdaten im Online-Banking anmelden und unter „Finanzübersicht“ den „Finanzplaner“ wählen.
- Auf „Finanzplaner aktivieren“ klicken. Danach richtest du dein digitales Haushaltsbuch ein und passt es an; Einnahmen und Ausgaben wertet der Finanzplaner ab sofort automatisch aus.
Willst du Konten anderer Banken einbeziehen, setz beim Hinzufügen im Online-Banking jeweils den Haken bei „In den Finanzplaner einbeziehen“. So bekommst du auch für diese Konten Auswertungen, Prognosen und Budgets. Wie du ein fremdes Konto überhaupt einbindest, steht in Sparkassen-App: Konto hinzufügen (Multibanking).
Die Sparkassen weisen darauf hin, dass die Schritte je nach Gerät und Sparkasse leicht abweichen können. Einen eigenen Weg zur Aktivierung in der App beschreibt sparkasse.de nicht, eingeschaltet wird im Online-Banking.
Wo stößt der Finanzplaner an Grenzen?
Der Finanzplaner ist ein starkes Gratis-Werkzeug. Bevor du dich auf ihn verlässt, solltest du seine Grenzen kennen. Alle Punkte stammen aus den Seiten und Bedingungen der Sparkassen selbst:
- Noch nicht bei jeder Sparkasse. Laut FI-Magazin 1/2026 soll der Finanzplaner bis Ende 2026 allen Online-Banking-Kunden zur Verfügung stehen. Fehlt er bei dir, kann das der Grund sein.
- Nur Banken mit Zulassung in Deutschland. Die Nutzungsbedingungen für Multibanking erlauben Konten bei anderen „in Deutschland zugelassenen“ Sparkassen, Banken und Zahlungsdiensten.
- Fremde Umsätze eventuell nur 3 Monate. Je nach Bank kann die Umsatzübersicht im Multibanking auf höchstens 3 Monate begrenzt sein.
- PayPal nur in der Internet-Filiale. PayPal lässt sich bisher nur im Online-Banking im Browser einbinden, nicht in der App Sparkasse.
- Kein Abgleich zwischen Internet-Filiale und App. Konten fügst du in beiden jeweils separat hinzu.
- Manches geht gar nicht. ADAC-Kreditkarten, Amazon-Konten und S-Broker-Depots lassen sich derzeit nicht einbinden.
- Keine Gewähr für fremde Daten. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten anderer Banken übernimmt die Sparkasse keine Haftung.
- Dein Berater hat Einblick. Laut sparkasse.de kann dein Sparkassenberater den im Multibanking hinterlegten Finanzstatus einsehen.
- Kündigen kostet eine Gebühr und gibt Daten weiter. Über Aboalarm kündigst du gegen eine Gebühr, und mit deiner Zustimmung gehen die nötigen Daten wie Name, Vorname und Adresse an Aboalarm.
- Vorgegebene Fragen. Der Finanzplaner liefert Antworten „auf Knopfdruck“ auf feste Fragen wie „Sind meine Ausgaben höher als meine Einnahmen?“. Dass du eine Frage in eigenen Worten stellen kannst, beschreiben die Seiten nicht.
Wo die Daten des Finanzplaners verarbeitet werden und wie du ihn wieder abschaltest, steht auf keiner der Seiten, die wir gelesen haben. Beides fragst du am besten direkt bei deiner Sparkasse nach.
Frag Martia, wohin dein Geld diesen Monat gegangen ist
Statt vorgegebener Auswertungen stellst du deine eigene Frage auf Deutsch. Martia antwortet aus den Umsätzen aller Konten, die du verbunden hast.
Sparkasse Haushaltsbuch kostenlos bestellen: Papier, PDF oder App
Wer lieber mit Stift rechnet, bekommt das Haushaltsbuch der Sparkasse gratis. Geld und Haushalt ist der Beratungsdienst der Sparkassen, und laut sparkasse.de gilt: „Alle Angebote sind kostenlos.“ Bestellt wird auf geldundhaushalt.de.
| Format | Preis | Kontoanbindung | Für wen |
|---|---|---|---|
| „Mein Haushaltsbuch“, DIN A5, 42 Seiten, gedruckt oder PDF | kostenlos, Versand inklusive; höchstens 5 Stück pro Ratgeber | nein | wer klassisch auf Papier Buch führt |
| „Mein Haushaltskalender 2027“ | kostenlos | nein | wer Finanztipps übers ganze Jahr möchte |
| „Mein Taschengeldplaner“ | kostenlos | nein | wer schon früh den Umgang mit Geld üben will |
| App Finanzchecker (Android, iPhone) | kostenlos | nein, keine Kontoschnittstelle | wer mobil eintragen will, ohne Bank |
Auf derselben Seite findest du außerdem „Das einfache Haushaltsbuch“ und zwei PDF-Vorlagen, „Meine festen Ausgaben“ und „Meine veränderlichen Ausgaben“. Liegt deine Lieferadresse außerhalb Deutschlands, bestellst du per E-Mail; die Adresse steht auf der Bestellseite. Wer seine Ausgaben lieber digital festhält, findet bei Geld und Haushalt außerdem einen kostenlosen Web-Budgetplaner.
Beim Finanzchecker trägst du Einnahmen und feste Ausgaben nur einmal ein, mit Wiederholung schreiben sie sich automatisch fort. Die App hat keine Kontoschnittstelle, die Daten bleiben ausschließlich auf dem Smartphone, und ein PIN-Schutz lässt sich einstellen. Welche Apps ohne Bankverbindung es sonst gibt, zeigt Haushaltsbuch-App ohne Kontoanbindung. Ob dir Papier, Tabelle oder App besser liegt, klärt Haushaltsbuch: App oder Excel?
Kann ich der Sparkasse Fragen zu meinen Ausgaben stellen?
Diese Frage haben wir an den Seiten der Sparkassen geprüft, zuletzt am 14. Oktober 2026. Das Ergebnis:
- Linda ist die virtuelle Assistentin auf den Websites der Sparkassen. Laut Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg beantwortet sie „Servicefragen rund um Ihr Konto und Online-Banking“, bei der Berliner Sparkasse hilft sie bei „Fragen zu unseren Produkten und Services“.
- Suche in der App: Laut App-Store-Text findest du mit der Suchfunktion der App Sparkasse Umsätze „über Konten und Banken hinweg“.
- KI-Suche in Arbeit: Die Finanz Informatik schreibt im FI-Magazin 1/2026 von der „Umsetzung der KI-basierten intelligenten Suche in der App Sparkasse“.
- S-KIPilot heißt der KI-Assistent der Finanz Informatik. Er unterstützt laut FI rund 150.000 Mitarbeitende in der Sparkassen-Finanzgruppe, nicht die Kundinnen und Kunden.
- Persönliche Beratung: Im Kontaktbereich nennen Sparkassen Wege zu ihren Beraterinnen und Beratern, die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg zum Beispiel einen „Beraterchat“ und eine Video-Beratung.
Stand 14. Oktober 2026 beschreibt keine der Sparkassen-Seiten, die wir gelesen haben, einen automatischen Chat, in dem du Fragen zu deinen eigenen Umsätzen stellst. Mit der KI-Suche kann sich das ändern.
Finanzplaner, Papier oder Chat: Was passt zu dir?
Sparkasse Haushaltsbuch in vier Formen, Stand 14. Oktober 2026.
| Kriterium | Finanzplaner | Papier-Haushaltsbuch | Finanzchecker | Martia |
|---|---|---|---|---|
| Preis | kostenlos | kostenlos | kostenlos | 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr |
| Kontoanbindung | ja, Multibanking | nein | nein | ja, nur lesend |
| Banken | in Deutschland zugelassene | – | – | über 2.500 Banken in Europa |
| Kategorien automatisch | ja | nein | nein, du trägst selbst ein | ja |
| Budgets und Wecker | ja (Wecker in der App Sparkasse) | – | – | nein |
| Verträge kündigen | gegen Gebühr über Aboalarm | – | – | nein, Martia kündigt nichts |
| Eigene Fragen stellen | vorgegebene Auswertungen | – | – | ja, im Chat auf Deutsch |
| Wo | Online-Banking und App Sparkasse | Papier oder PDF | App für Android und iPhone | im Browser, noch keine App im App Store oder bei Google Play |
Der Finanzplaner passt zu dir, wenn …
deine Konten bei Banken mit Zulassung in Deutschland liegen, du automatisch sortierte Umsätze, Budgets und eine Prognose willst und nichts zahlen möchtest. Für die meisten Sparkassen-Kunden ist er der naheliegende erste Schritt, weil er schon im Online-Banking steckt oder bis Ende 2026 dazukommen soll.
Papier oder Finanzchecker passen, wenn …
du jede Ausgabe bewusst selbst eintragen willst oder gar keine Bank anbinden möchtest. Das Schreiben ist hier kein Nachteil, sondern der Sinn der Sache.
Ein Chat wie Martia passt, wenn …
du Fragen in deinen eigenen Worten stellen willst, Konten bei mehreren Banken in Europa hast und bereit bist, dafür zu zahlen. Den Finanzplaner kannst du parallel behalten. Weitere Apps im Vergleich findest du unter Haushaltsbuch-App: die besten Apps im Vergleich 2026, alles zu mehreren Konten an einem Ort unter Multibanking-App: alle Bankkonten in einer App.
Wann hilft ein Chat über deine Umsätze mehr?
Martia ist die KI, mit der du über dein Geld sprichst. Du verbindest deine Konten per Open Banking, nur mit Lesezugriff, und stellst dann Fragen auf Deutsch. Die Antwort kommt aus den Umsätzen aller verbundenen Konten, auch bei Banken außerhalb Deutschlands: Martia verbindet über 2.500 Banken in Europa. Zum Beispiel:
- „Was habe ich im September für Lieferdienste ausgegeben?“
- „Welche Abos laufen noch?“
- „Warum war der Oktober teurer als der September?“
Feste monatliche Abbuchungen zeigt Martia von selbst. Jahresabos, kleine Zusatzbuchungen, Amazon-Bestellungen oder Fahrkarten findest du, indem du im Chat danach fragst. Wie du danach kündigst, steht in Abos kündigen: jedes Abo finden und loswerden.
Einiges, was der Finanzplaner kann, kann Martia nicht. Martia liest nur und bewegt nie Geld, kündigt keine Verträge und hat keine Limits oder Wecker. Barausgaben kannst du nicht von Hand eintragen, und einen CSV-Export gibt es nicht. Die Bankfreigabe gilt höchstens 180 Tage, bei manchen Banken kürzer, und Martia erinnert dich nicht vorher daran; danach verbindest du neu, die Historie bleibt. Martia läuft im Browser, Apps im App Store oder bei Google Play gibt es noch nicht. Der Preis: 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr.
Dafür kannst du deine Partnerin oder deinen Partner zu deinem Martia-Konto hinzufügen (siehe Haushaltsbuch-App für Paare), und einmal pro Woche bekommst du eine E-Mail mit Beobachtungen. Wie die Kontoanbindung abgesichert ist, erklärt Open Banking: Was ist das und ist es sicher?
Frag Martia über alle deine Konten
Du schreibst deine Frage auf Deutsch, Martia rechnet über alle verbundenen Konten und antwortet im Chat. 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr, im Browser.
Häufige Fragen
Hat die Sparkassen-App ein Haushaltsbuch?
Ja, sogar zwei. Der Finanzplaner, das digitale Haushaltsbuch der Sparkasse, läuft im Online-Banking und in der App Sparkasse. Der App-Store-Text der App (Version 8.3.4) nennt außerdem ein „Haushaltsbuch (Offlinekonto) zur Budgetplanung“; wie es im Detail funktioniert, beschreibt keine Sparkassen-Seite, die wir gelesen haben. Wer den Finanzplaner nutzt, sieht zum Beispiel bei der Berliner Sparkasse jedes Vierteljahr einen „Rückblick“ in der App. Eingeschaltet wird der Finanzplaner im Online-Banking. Laut Finanz Informatik soll er bis Ende 2026 allen Online-Banking-Kunden zur Verfügung stehen, es gibt ihn also noch nicht überall.
Was kostet der Finanzplaner der Sparkasse?
Nichts. Laut sparkasse.de gehört der Finanzplaner zum Basisangebot des Online-Bankings und ist ein kostenloser Service der Sparkasse. Gebühren fallen nur an, wenn du über „Jetzt kündigen“ oder „Vertrag wechseln“ die Partner Aboalarm oder Verivox beauftragst; den Betrag nennt sparkasse.de nicht. Für Multibanking verlangt die Sparkasse laut den Nutzungsbedingungen der Sparkasse Aachen kein Entgelt, Entgelte der anderen Bank trägst du selbst. Und laut App-Store-Text können einzelne Funktionen der App Sparkasse bei deinem Institut Kosten verursachen. Im Zweifel fragst du vorher bei deiner Sparkasse nach. Stand: 14. Oktober 2026.
Kann ich das Sparkasse Haushaltsbuch kostenlos bestellen?
Ja. Geld und Haushalt, der Beratungsdienst der Sparkassen, gibt alle Angebote kostenlos ab. Das Heft „Mein Haushaltsbuch“ hat das Format DIN A5 und 42 Seiten. Du lädst es als PDF herunter oder lässt es dir gedruckt schicken; Broschüre und Versand sind kostenfrei, pro Ratgeber bestellst du höchstens 5 Stück. Auf derselben Seite findest du auch „Mein Haushaltskalender 2027“, „Das einfache Haushaltsbuch“ und „Mein Taschengeldplaner“. Liegt deine Lieferadresse außerhalb Deutschlands, bestellst du per E-Mail. Eine Kontoanbindung hat das Heft nicht: Jede Ausgabe trägst du selbst ein.
Warum finde ich den Finanzplaner in meinem Online-Banking nicht?
Vielleicht bietet deine Sparkasse ihn noch nicht an. Laut FI-Magazin 1/2026 der Finanz Informatik, des IT-Dienstleisters der Sparkassen, soll der Finanzplaner bis Ende 2026 allen Online-Banking-Kunden zur Verfügung stehen. Gibt es ihn bei dir schon, findest du ihn im Online-Banking unter „Finanzübersicht“ → „Finanzplaner“ und schaltest ihn mit „Finanzplaner aktivieren“ ein; die Bezeichnungen können je nach Gerät und Sparkasse leicht abweichen. Fehlt nur ein fremdes Konto in der App, hast du es vielleicht nur in der Internet-Filiale eingebunden: Internet-Filiale und App gleichen eingebundene Konten nicht ab. Sonst hilft nur die Nachfrage bei deiner Sparkasse.
Welche Banken kann ich im Finanzplaner auswerten?
Laut sparkasse.de wertest du Konten bei Sparkassen, Landesbanken, Privatbanken und Genossenschaftsbanken aus, auch Kreditkarten. Die Nutzungsbedingungen für Multibanking (hier die der Sparkasse Aachen) erlauben Banken und Zahlungsdienste, die in Deutschland zugelassen sind. ADAC-Kreditkarten, Amazon-Konten und S-Broker-Depots gehen derzeit nicht, und je nach Bank kann die Umsatzübersicht auf höchstens 3 Monate begrenzt sein. Setz beim Hinzufügen den Haken bei „In den Finanzplaner einbeziehen“, damit die Konten in Auswertungen, Prognosen und Budgets auftauchen. Zum Vergleich: Martia verbindet über 2.500 Banken in Europa, nur mit Lesezugriff.
Kann ich der Sparkasse Fragen zu meinen Ausgaben stellen?
Teilweise. Linda, die virtuelle Assistentin auf den Websites der Sparkassen, beantwortet Servicefragen zu Konto, Online-Banking, Produkten und Services. Der Finanzplaner beantwortet vorgegebene Fragen per Auswertung, etwa „Wie hoch sind meine monatlichen Ausgaben für Einkäufe?“. Die App Sparkasse hat eine Suche über Konten und Banken hinweg, und die Finanz Informatik arbeitet an einer KI-basierten intelligenten Suche in der App. Stand 14. Oktober 2026 beschreibt keine der Sparkassen-Seiten, die wir gelesen haben, einen automatischen Chat, in dem du Fragen zu deinen eigenen Umsätzen stellst. Genau dafür gibt es Martia: Du fragst auf Deutsch, die Antwort kommt aus deinen echten Umsätzen, für 9 € pro Monat oder 59 € pro Jahr.
Kann ich mit dem Finanzplaner Verträge kündigen?
Ja, über Partner. Die Fixkosten-Übersicht erkennt Verträge, die dein Konto regelmäßig belasten, und zeigt sogar, ob du einen Dienst doppelt beziehst. Bei der Ausgabe wählst du „Jetzt kündigen“ oder „Vertrag wechseln“; die Sparkassen-Partner Aboalarm und Verivox kündigen oder wechseln dann gegen eine Gebühr. Vorher siehst du die nötigen Daten wie Vertrag, Name, Vorname und Adresse, und erst mit deiner Zustimmung gehen sie an Aboalarm. Eine Erinnerung an auslaufende Verträge gibt es auch. Martia kündigt nichts, zeigt monatliche Abbuchungen aber von selbst und findet Jahresabos oder kleine Zusatzkosten, wenn du im Chat danach fragst.
Ist der Finanzplaner der Sparkasse sinnvoll?
Für viele ja, schon weil er nichts kostet. Er passt, wenn deine Konten bei Banken mit Zulassung in Deutschland liegen und du automatische Kategorien, Budgets, einen Überblick über die letzten 3 Monate und eine Prognose bis zum Monatsende willst. Dazu kommt der Kontowecker der App Sparkasse für Kontostand, Gehaltseingang und Grenzwerte. Weniger geeignet ist er, wenn du Fragen in deinen eigenen Worten stellen willst oder ein Konto bei einer Bank ohne Zulassung in Deutschland hast. Und je nach Bank kann die Umsatzübersicht fremder Konten auf 3 Monate begrenzt sein. Für eigene Fragen über alle Konten gibt es Martia als bezahlte Chat-Option.
Quellen
Erstrecherche am 12. Oktober 2026, die Seiten zuletzt geprüft am 14. Oktober 2026.
- Sparkasse.de: „Digitales Haushaltsbuch: Finanzplaner“, gelesen 14.10.2026, sparkasse.de
- Berliner Sparkasse: „Finanzplaner“, gelesen 14.10.2026, berliner-sparkasse.de
- Sparkasse.de: „Multibanking | Mehrere Bankkonten verwalten“, gelesen 14.10.2026, sparkasse.de
- Sparkasse Nürnberg: „Multibanking im Online-Banking Ihrer Sparkasse · Anleitung“ mit eingebetteten Klickanleitungen für App und Internet-Filiale, gelesen 12.10. und 14.10.2026, sparkasse-nuernberg.de
- Sparkasse Nürnberg: „Diese Banken werden unterstützt“, gelesen 14.10.2026, sparkasse-nuernberg.de
- Sparkasse Aachen: „Nutzungsbedingungen Multibanking“, Stand August 2023, gelesen 14.10.2026, sparkasse-aachen.de (PDF)
- Finanz Informatik: „FI-Magazin Nr. 1/2026“, gelesen 14.10.2026, f-i.de (PDF)
- Star Finanz GmbH: „Sparkasse Ihre mobile Filiale“, Apple App Store, Version 8.3.4 vom 7. Oktober 2026, gelesen 14.10.2026, apps.apple.com
- Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg: „Hilfe Übersicht“ (Linda, Kontaktbereich), gelesen 14.10.2026, kskmse.de
- Sparkasse.de: „Beratungsdienst Geld & Haushalt“, gelesen 14.10.2026, sparkasse.de
- Geld und Haushalt: „Mein Haushaltsbuch“, gelesen 14.10.2026, geldundhaushalt.de
- Geld und Haushalt: „App Finanzchecker“, gelesen 14.10.2026, geldundhaushalt.de
- Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.: „Finanzchecker“, Apple App Store, Version 1.15.1 vom 25. Februar 2026, gelesen 14.10.2026, apps.apple.com